Nitsch in Berlin

30.3 - 3.4.2004

 

Da wir ja keine Zeit zu verlieren hatten, sind wir gleich mal auf den Funkturm rauf. Todesmutig stiegen wir in den Aufzug! Oben angekommen hatte ich erst mal Schwierigkeiten mit der Höhe, aber das wurde eiskalt überspielt !! :-)

Die Aussicht war super. Für mich als Landei war es ziemlich beeindruckend, daß eine Stadt sooo rieseig sein kann und scheinbar gar kein Ende nimmt...
Als wir dann einem Wink des Schicksals zufolge auch noch schnallten, daß es eine Außenplattforn gab, wurden wir für den Angstschweiß im Aufzug und die Schwindelanfälle belohnt.
Endlich wieder festen Boden unter den Füßen! Wir stärkten uns erst einmal bei einer echten berliner Currywurst und fuhren dann in den Grunewald, denn auch eine Großstadt hat nicht nur Häuser! Auf dem Grunewaldturm stürmte es ordentlich und wir fühlten uns wie sky diver...
Am Abend wollten wir dann ins Hallford fahren um uns ein bisschen das Hirn bei Skid Row wegzubangen, aber nachdem die Vorgruppe gespielt hatte, bekamen wir die niederschmetternde Nachricht, daß Skid Row nicht auftreten würden, weil der Gitarrist plötzlich krank geworden sei. Im Stllen wünschten wir ihm gute Besserung und fuhren dann enttäuscht nach hause.
Der nächste Tag wurde zum besten sightseeingmarathon, den ich je erlebt hab *gg* Wir sahen Schloss Charlottenburg, die Gedächtniskirche ( von der ich bis dato noch nichts gehört hatte - schande über mich ) und das Schauspielhaus. Dank Carola, die ihr Studium beendet hat, ( sie ist nun Grundschullehrerin
falls ich das noch nicht erwähnt haben sollte ) kenne ich auch sämtliche Büchereien - hier die Staatsbibliothek, die komplett mit Efeuranken überwuchert ist - und ich begleitete sie auf ihrem letzten Rundgang durch die Humbold Uni. Auf Nimmerwiedersehen...!
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